Projekte
DUO BARATTA JETZER
MÉTAMORPHOSE - Tournee 2026
Joanne Baratta (Akkordeon) und Seline Jetzer (Harfe) lernten sich an der «Akademie für zeitgenössische Musik» in Luzern kennen. Sehr schnell entstand eine Freundschaft, unter anderem wegen dem grossen gemeinsamen Interesse an der zeitgenössischen Musik und der Freude an neuen musikalischen Herausforderungen. Die erste Zusammenarbeit entstand 2016 durch das Bachelorprojekt von Seline Jetzer mit dem Titel «Uraufführungen». Bei diesem Projekt entstand der Wunsch, ein festes Duo zu gründen und eine grössere Konzerttournee zu organisieren. Im Herbst 2021 gründeten sie das DUO BARATTA JETZER und gehen seitdem jährlich zusammen auf Konzerttournee. Neben ihren jährlichen Konzertprogrammen wurden sie zu verschiedenen Veranstaltungen wie der Saisoneröffnung vom Schloss Werdenberg, dem Festival «Emmer Töne», der Konzertreihe «KlangHeimlich» in Bern und dem «Cercles des Donatrices» der Alliance F im Bundeshaus eingeladen.
Die Tournee 2026 «MÉTAMORPHOSE» (Deutsch: Verwandlung) ist gleichzeitig ein Jubiläum vom DUO BARATTA JETZER auf mehreren Ebenen: Vor genau zehn Jahren (2016) musizierten Baratta und Jetzer erstmals gemeinsam im Rahmen des Bachelorabschlusses von Seline Jetzer. Bereits damals war der Wunsch nach einem neuartigen Klang zentral. Zudem ist «MÉTAMORPHOSE» seit der Gründung des Duos im Jahr 2021 bereits die fünfte Tournee in Folge.
Die beiden Musikerinnen haben in dieser Zeit ebenfalls eine persönliche Verwandlung durchlaufen, sowohl als eigenständige Künstlerinnen als auch als gemeinsames Kammermusikduo. Diese Verwandlung und Wandelbarkeit der Instrumente Harfe und Akkordeon soll in der Tournee 2026 ebenfalls zum Ausdruck kommen.
Im Programm «MÉTAMORPHOSE» übernehmen die beiden Musikerinnen in den einzelnen Werken jeweils unterschiedliche Rollen. So ersetzt das Akkordeon in einem Werk ein ganzes Orchester, tritt als ebenbürtiger Kammermusikpartner der Harfe auf oder übernimmt die Solostimme eines Melodieinstruments. Auch die Harfe entfernt sich von den ihr zugeschriebenen Klangfarben und spielt einstimmige Melodien, agiert als perkussives Instrument und verschmilzt wiederum mit dem Akkordeon zu einem neuen Klangkörper. Das Duo passt sich laufend den Anforderungen der Musik an und befindet sich in stetiger Verwandlung. Einerseits interpretiert es Originalwerke für die Besetzung Akkordeon und Harfe, andererseits werden Stimmen anderer Instrumente übernommen und auf diese Formation angepasst.
«Wir finden es wichtig, dass nicht nur traditionelle Kammermusikbesetzungen ihre Geschichten erzählen dürfen, sondern auch neue Kombinationen einen Platz auf der Bühne erhalten.»
Konzertdaten: Oktober und November 2026
Vergangene Tourneen / 2022 HISTOIRES, 2023 MIROIR, 2024 CRÉATIONS, 2025 RARÉTE
Baratta - Engler
Bach, Pärt, Piazzolla
Die musikalische Verbindung zwischen der Akkordeonistin Joanne Baratta und dem Geiger Andreas Engler reicht viele Jahre zurück. Kennengelernt haben sie sich an der Musikschule Biel, wo Joanne als Schülerin an einem Tango-Workshop von Andreas teilnahm. Nach ihrem Musikstudium in der Schweiz und im Ausland kehrte sie 2018 nach Biel zurück. Bei einem Cadenza-Konzert der Musikschule Biel trafen die beiden musikalisch wieder aufeinander und fanden mit grosser Selbstverständlichkeit zueinander.
Seither arbeiten Joanne Baratta und Andreas Engler regelmässig für verschiedene Konzerte und Projekte zusammen. Ausgangspunkt war die Musik Astor Piazzollas; mit der Zeit erweiterten sie ihr Repertoire um Werke unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen.
Im Programm ÉPOQUES treffen verschiedene musikalische Welten aufeinander: Piazzollas rhythmische und farbenreiche Klangsprache begegnet der meditativen Tiefe von Arvo Pärts Fratres. Violine und Akkordeon entfalten dabei eine vielseitige Klangpalette.
Mit den Benefizkonzerten im September 2026 stellen Joanne Baratta und Andreas Engler ihre Musik in den Dienst von Mediterranea Switzerland. Die Kollekte der beiden Konzerte kommt der zivilen Seenotrettung auf Fluchtrouten zugute.
Photo: Erika Brogna
Operntheater für Kinder
Die Zauberflöte
Wie wärs mit einer Oper? Eine Oper für Kinder, die eine faszinierende und packende Geschichte erzählt. Eine Oper, die so kompakt ist, dass man sie ganz einfach in Spitälern, Kinderheimen und Kulturzentren aufführen und die Kinder in dieser Zeit aus ihrem Setting entführen kann? Eine Oper, die uns näher zusammenbringt und die einfach nur gespielt wird, um diesen Kindern eine Freude zu bereiten und Lebenshorizonte zu erweitern?
Oper ist fremd, schwierig zu verstehen, nur kultivierten Leuten zugänglich, langweilig, komische Musik. Falsch! Oper ist für alle. Jeder kann sie verstehen und die Musik genießen, ohne zuvor jemals von Mozart, einer Oboe oder einem Crescendo gehört zu haben. Es ist ja schliesslich einfach nur Musik, welche eine Geschichte erzählt!
Mozart Requiem - anders gehört
In Auftrag des Seefelder Kammerchors und Grégoire May studierten die Akkordeonistinnen Joanne Baratta und Stefanie Mirwald im Duo das Mozart Requiem ein. Durch den Klang des Akkordeons bleibt der Orchestrale Gedanke, zusätzlich kommen Facetten und Klänge zum Vorschein die in der Originalfassung anders wahrgenommen werden.
Auf Anfrage wird das Projekt mit verschiedenen Chören aufgeführt.
d’accor
Joanne Baratta und Lara Liechti (Mezzosopran) lernten sich während dem Studium an der Hochschule Luzern kennen. Beim gemeinsamen Projekt “Schattengewächse” mit weiteren Künstler* innen stellten sie die Musik von Komponistinnen in den Vordergrund, die im Schatten ihrer Männer standen.
Im Duo kennen sie keine Grenzen und sind offen für stilistische und musikalische Herausforderungen.
Photo: Larissa Odermatt
Duo Baratta/Vogelsang
Geschichtete Spiegelungen
Joanne Baratta und Lukas Vogelsang lernten sich an der Musikschule Biel kennen, wo sie beide als Instrumentallehrpersonen arbeiten. Mit einem ersten Konzert im 2021 “Minuit à Paris” in Evilard bei Biel begeisterten sie das Publikum mit ihrer musikalischen Reise durch Frankreich.
Aktuell treten sie mit ihrem Programm “geschichtete Spiegelungen” auf.
Klangliche und musikmathematische Schichtungen gespiegelt von Akkorden und Klarinetten/Saxophone, von Bach über Pärt zu Galliano mit dem Duo Baratta/Vogelsang. Akkordeon und Klarinetten/Saxophone ergeben interessante und wunderbare Klangschichten und gespiegelte Klänge. Die musikalisch dichten Schichten der «alten» Werke bis zu den zeitgenössischen, mathematisch, improvisierten «geschichteten» Werken – in Kombination mit der Schichtung zweier moderner Instrumente, welche auch solistisch genügend Raumschichten haben – ergeben diesen besonderen Konzertgenuss!
Photo: Isabelle Lehmann, Cadenza & Konzerte Elivard